Stresskurven visualisieren

Nutzen Sie SCRIBILITY-Figuren, um mit ihren Patienten Stress-, Angst- oder Wutkurven zu erstellen.
Damit verdeutlichen Sie Verläufe und Dynamik von Emotionen.


In der Praxis hat es sich bewährt, mit dem stärksten Gefühl zu beginnen, und danach den Tagesverlauf chronologisch durchzugehen und nach auslösenden oder verstärkenden Handlungen oder Ereignissen zu suchen.

  • Wie ist mein Tag gestartet?
  • War da noch alles okay oder bin ich schon “komisch” aufgewacht?
 (Falls ja: was war gestern?)
  • Was ist dann passiert?
  • An welchem Punkt wurde es zum ersten Mal schwierig?
  • Was habe ich da gedacht? Wie habe ich mich gefühlt?
  • Wie habe ich darauf reagiert? Welche Strategie habe ich gewählt, um das Problem zu lösen?
  • Welche Auswirkung hatte das auf meine Stimmung?
  • Was ist als nächstes passiert? Was habe ich als nächstes gemacht?

Im Anschluss bietet es sich an, in dem Verlauf Punkte zu identifizieren, an denen der Patient anders handeln könnte.

  • Welche meiner Coping-Strategien gegen meine negativen Gefühle sind bereits hilfreich?
  • Welche funktionieren (noch) nicht?
  • Welche bewirken möglicherweise sogar das Gegenteil von dem, was ich beabsichtige?
  • Was könnte ich stattdessen tun?

 

Suchen Sie mit ihrem Patienten gezielt nach weiteren Ressourcen. Oder zurück zur Übersicht.